Rainforest meets reef

Freitag, 07.12.2012

Die letzten drei Wochen waren einfach unglaublich und da es soooooo viel zu erzählen gäbe, werde es einfach mal KURZ zusammenfassen.

Am Freitag Morgen haben wir die Farm verlassen und sind die 650 km nach Brisbane gefahren um zuerst ins Suncorp- Stadium zu gehen und später am Abend dann meinen Bruder vom Airport abzuholen. Wir sind dann auch direkt Richtung Norden gefahren, weil es viel zu sehen und erleben gab und wofür wir NUR 2 1/2 Wochen Zeit hatten. Mein Bruder wollte es von Anfang an bis nach Cairns schaffen, weil da der tropische Regenwald liegt und... (nachher mehr dazu).. Alle die Australien kennen wissen, dass es von Brisbane nach Cairns 1700km sind. Also belächelten wir anfangs noch sein Ziel und sagten, dass er froh sein kann, wenn er die Whitsunday Islands sieht (ca 900 km). Den Samstag haben wir dann im Australia Zoo verbacht. Dem berühmtesten Zoo Australiens und vielleicht sogar der Welt. Hier sind ein paar sehr schöne Fotos entstanden, da Koalas und Känguruhs in für Besucher zugänglichen Gehegen lebten :-D... Den Sonntag haben wir dann an der Sunshine Coast verbacht. Und jaa die Sonnenstrahlen kommen auch durch dichte Wolken durch, was zwei von uns schmerzhaft erfahren mussten. Ich kam zum Glück nochmal mit einem blauen Auge bzw roten Bauch davon :-D... Sonntagabend haben wir dann auch noch Andy aufgegabelt, mit dem wir dann weiterreisen sollten. Auch sein Ziel war es, in den nächsten 14 Tagen 1700km zurückzulegen. Um keine Zeit zu verlieren sind wir dann also noch in der gleichen Nacht nach Hervey Bay gefahren (197 km). Montag um 6 Uhr morgens sind wir dann durch Hervey Bay gelaufen und haben versucht Angebote für Fraser Island, der größten Sandinsel der Welt und der einzige Ort an dem ein Regenwald komplett auf wächst ,  einzuholen. Nur versucht? Jaa, die Geschäfte waren alle noch geschlossen, wir waren zu früh und das obwohl wir AUSGESCHLAFEN! haben (waren so gg halb 12 im Bett). In Deutschland würde mir das glaube ich nicht passieren. Auf jeden Fall haben wir dann noch das perfekte Angebot gefunden und konnten sogar noch am gleichen Tag übersetzen. Für die "Straßen" auf Fraser braucht man allerdings ein 4- WD, da diese eben nur aus Sand bestehen. Für die nächsten Tage hatten wir also unsere eigenen Toyota Landcruiser mit dem man ohne Probleme durch tiefen Sand und Wasser fahren kann. Die vier Tage waren dann Abenteuer- Urlaub pur. Wir sind am 75- Mile- Beach gefahren, waren im wunderbaren Lake McKenzie und Eli Creek schwimmen, haben am Strand unser Lager aufgebaut, hatten atemberaubende Aussichten am Indian Head und haben sogar einen Dingo "Angriff" erfolgreich abgewehrt. Nach 4 Tagen ging es also wieder Zurück aufs Festland und das nächste Ziel stand auch schon fest: Whitsunday Islands. Also rein ins Auto und am späten Nachmittag ging die Fahrt dann los ins 900km entfernte Arlie Beach. Mit Zwischenstopp in Bundaberg und Rockhampton. Am nächsten Morgen haben wir uns dann wieder Angebote eingeholt und uns für einen Tagestrip zum Whiteheaven- Beach und einem Schnorchelgang am Mantaray Bay entschieden. Der Whiteheaven- Beach ist für mich der schönste Strand auf der Welt. Es geht einfach nicht besser Der Sand ist strahlendweiß, wird auch nicht zu heiß tagsüber, da er zu 98% aus sillicon besteht, das Wasser so klar, als ob es bei uns zuhause aus dem Wasserkran kommt, die Temperatur des Wassers scheint auch geregelt zu werden, ist weder zu heiß noch zu kalt und der Blick von oben ist ...(das Wort muss erst noch erfunden werden). Ein perfekter Strand!!!... Das Schnorcheln am kleinen reef war dann nicht sooo toll, weil es zu nah an der Insel lag und es somit nich so viele bunte Korallen und bunte Fische gab. Aber ich sollte noch meine Bekanntschaft mit dem reef machen, es war eine ganz besondere :-D...  Zurück in Airlieb Beach haben wir dann fix ein paar Fotos mit den riesiegen Schildern gemacht :-D Und Abends/ Nachts ging es dann weiter nach Cairns, ja richtig, wir haben es echt noch bis nach Cairns geschafft :-).. In Cairns hielten wir uns dann ein Tag auf und sind dann sofort nochmal 180 km weiter Richtung Norden gefahren. Warum dieser Ort noch so "unbekannt" ist und viele nur durch Zufall von ihm erfahren ist mir rätselhaft, wer in Cairns ist, MUSS auch dahin.  Zum für mich zweitschönsten Ort auf der Welt. Cape Tribulation! 40 km vor Cape Tribulation setzt man mit einer Fähre über den Daintree River über und von da aus geht es 40 km durch den ältesten Regenwald der Welt. Cape Tribulation besteht aus 2 Campingplätzen und einem "Kiosk" der alles notwendige hat fürs Überleben. Unser Campingplatz lag 20 Meter vom Sandstrand entfernt mitten im,  natürlich, Regenwald. Der 20 m lange Fußweg führte, natürlich,  durch den Regenwald. Ein unglaubliches Gefühl dort am Strand zu liegen. Auch die Menschen, die wir da getroffen haben, waren total relaxed, was auch zum großen Teil an ihrem Lebensstil lag :-D. Die Tage waren Entspannung pur. Auch die teilweise über 4 m langen Krokodile, die nur ein paar hundert Meter weiter im Creek lebten, konnten das nicht ändern :-P.  Im "swing hole", einem glasklaren Creek mit einem am Baum befestigten Seil (swing) lernten wir dann die beiden Holländerinnen kennen, mit denen wir dann die letzten 5 Tage in Cairns und Umgebung verbachten. Zur "swing hole" und meinem Bruder, wenn einem einheimische Tipps geben zum richtigen schwingen, sollte man sie auch nutzen :-D... Vom letzten Freitag an bis Montag haben wir dann mit den beiden Holländerinnen noch die Atherton Tablelands, den Waterfall Circuit und Mission Beach "abgegrast"... Am Sonntag waren wir dann noch Wildwasser raften auf dem Tully- River, der, ihr wissts schon, oder, durch den atemberaubenden Regenwald führt. Ein großes Dank auch noch mal an unseren Guide, mit dem wir nicht nur viel Spaß hatten, sondern der uns auch so einiges über den Regenwald (und der ganzen Lava) und ein paar Überlebenstipps von Aboriginies erzählte.... Andy war zum dem Zeitpunkt übrigens schon weg. 

Den Satz,  wir haben hier viele deutsche und holländische Backpacker, aber ich habe noch nie gesehen, dass Deutsche MIT Holländern reisen, haben wir des öfteren mal gehört. :-P

Dienstag haben mich dann die beiden  anderen Strategen verlassen und mich allein zurückgelassen (war nicht ganz allein, die beiden holländerinnen waren ja noch da).Der eine musste, der andere wollte... Aber auch egal. 

Am Abend bzw in der Nacht stand dann ein weiteres Highlight an. Nachtschnorcheln am Saxon reef, einem Teil des Great Barrier Reefs.

Warum nur Schnorcheln? Weil mein Vater mich damals nie so richtig dazugedrängt hat, den Tauchschein mit ihm zu machen :-P... 

Aber warum Nachts? Ganz einfach. Coral spawning. Dieses Ereigniss findet immer nur ein paar Nächte im Jahr statt. Und zwar im Zeitraum Ende Frühling- Anfang Sommer und immer nur eine Woche nach Vollmond. Ich hatte Glück,dass ich genau in dem Zeitraum da war und habe also so eine Tour mitgemacht, bzw wurde von den beiden mitgenommen :-D.. Wenn man zu diesem Zeitpunkt da ist, ist es aber noch lange keine Garantie, dass man es auch sieht. Achjaa, ihr fragt euch bestimmt was das überhaupt ist. In diesen paar Nächten stoßen die Korallen Milliarden von Eiern aus, in der Hoffnung, dass die befruchtet werden und sie sich so fortpflanzen können. Ein Naturschauspiel, was nicht viele beobachten können. Auch ich hatte anfangs kein Glück und habe beim ersten Schnorchelgang NUR Korallen, eine Schildkröte, die mit uns ein weilchen geschwommen ist und große Fische, denen man mit der Taschenlampe beim fangen kleinerer fische helfen konnte, gesehen. Beim zweiten Mal im Wasser habe ich es dann aber endlich gesehen. Man schwimmt durch einen Teppich von Koralleneiern, die sicht verringert sich auf unter einen Meter und an der Haut spürt man, dass da mehr ist als Wasser :-D... Sieht faszinierend aus, wie sich die milliarden Eier von der Koralle lösen und durchs Wasser treiben. Bei einer Sache hatte ich allerdings Pech. Ich habe keine Haie gesehen, im Gegensatz zu den Tauchern und so wie ich hörte, waren die wohl auch nicht soo klein (bis zu 4m)... 

Am Mittwoch habe ich mich dann auch vom tropischen Norden Queenslands verabschiedet und bin nach Adelaide geflogen, von wo aus ich auch morgen direkt weiter nach Melbourne fliegen werde.

Hoffe ihr genießt die vorweihnachtliche Zeit und die Kälte. Ich bin irgendwie noch garnicht in Weihnachtsstimmung, was vielleicht am australischen Wetter liegt ;-)...  

Bis dahin, Philip...  Unser Toyota Landcruiser am 75- Mile- Beach (Fraser Island) Sonnenaufgang von meinem Schlafplatz auf Fraser Lake McKenzie (Jaa, das Foto habe ich gemacht, ist kein Fotoshop o.Ä.) :-D Whitehaven- Beach vom Lookout Whitehaven- Beach Cape Tribulation Millaa Millaa Fall Swing hole Rafting

Auf gehts...!!!

Mittwoch, 14.11.2012

Diesmal wird es nicht einen so langen Text geben, da einfach nicht allzu viel passiert. 

Zu den letzten zwei Wochen kann ich kurz sagen, dass sie sehr schnell rumgegangen sind und auch relativ viel Spaß gemacht haben :-D...

Es ist ein Traum in erfüllung gegangen, bei dem ich eigentlich nicht gedacht habe, dass es hier schon klappt: Ich durfte mit einem echten Ranger ein paar Stunden durch einen 150.000 Hektar großen Nationalpark fahren. Was die Sache noch interessanter machte? 65.000 Hektar brannten zu dem Zeitpunkt oder waren schon verbrannt und das schönste an dem Abend war, dass wir auf der Ladefläche des Landcruisers saßen und eine 20km lange Feuerlinie entfachten, die sich erst zu einer Feuerwand und dann zu einem riesigen Buschfeuer entwickelte, in der Zeitung stand später, dass es nocheinmal knapp 32.000 Hektar waren, die wir angezündet haben. Es ist echt beeindruckend wie so eine Feuerwand bei Nacht aussieht (waren bis ca 2 Uhr da) und auch aus 20km Entfernung ist es immer noch unglaublich :-D... Hatte leider meine Kamera nicht dabei, aber glaubt mir, eine wahrlich schöne Erfahrung.

Eine kleine Anekdote: Da Mungallala keine eigene Feuerwehrstation hat, sind die Farmer hier die Feuerwehrleute und wir sind dann natürlich auch mit einem kleinen, gelben Feuerwehrtruck dahingefahren. Der Truck und der Fahrer wurden für mich noch zum heimlichen Star des Abends. Nicht nur, dass fast die ganze Zeit über Funk gefragt wurde, ob  jemand weiß, wo der Truck ist oder ihn jemand  in letzter Zeit mal gesehen hat. Auch der Fahrer, ein etwas älterer Herr ( so mitte 60), der nicht allzu schnell mit dem Truck gefahren ist und der mit vollem Einsatz  bei der Sache war. Das aber auf einer witzigen Art und Weise. Ein sehr sympathischer Mann. Er erinnerte mich ein wenig an Deutschland  :-D... Er funkte auch gerne durch die Gegend, was wohl alle anderen in ihren Autos zum schmunzeln brachte. Achjaa, es hat sich später herausgestellt, dass der Truck die ganze Zeit nicht im Nationalpark war, sondern auf einer Straße daneben im Wald :-D... 

Anonsten haben wir nicht so viel erlebt. Wir haben einen neuen Zaun gebaut, sind zwischendurch mal geritten, waren kayaking oder sind mit nem Quad zum Damm gefahren...

Die Aufmerksamtkeit liegt im Moment auch ganz klar auf Freitag und die folgenden Wochen. Dann geht es nämlich erst nach Brisbane, dann in den Australia Zoo und dann kommen Fraser Island, die Whitesundayislands, der tropische Regendwald und das Reef :-D... 

Bilder gibt es diesmal leider nicht, weil ich leider keine schönen, neuen machen konnte...Aber ich verspreche, dass es beim nächsten Mal gaaaanz viele geben wird, wenn wir denn ein McDonalds oder Starbucks mit W-lan finden ;-)...

Was ich hier auch gerne schon einmal andeuten möchte... Ich werde definitiv nicht, wie geplant, anfang Januar zurückkommen. Es kann bzw wird sich um ein paar, vlt auch um mehrere Wochen (zwischen 2-6 Wochen) verzögern ;-)...

Auch hier noch einmal vielen Dank für die Glückwünsche. Hat mich echt gefreut :-D...  

Bis die Tage, meine Lieben :-D...

Two fat Ladies...

Sonntag, 28.10.2012

Wenn ich ehrlich bin, hätte ich nicht gedacht, dass die Zeit nach 10 Wochen Farmarbeit immer noch so schnell vergeht und ich mich fühle, als wenn ich gerade mal ein paar Wochen hier wäre. Ich gehe mal davon aus, dass es zum einen daran liegt, dass die Arbeit fast täglich variiert und zum anderen, weil man auch am Wochenende immer mal wieder neue Orte und Landschaften sieht und neue Menschen kennenlernt. Aber fang ich mal mit den Jobs an. Bislang waren wir klassische (auf Pferden) und moderne ( auf ATV) Cowboys, Schäfer und Wolle- Sortierer, Zaun Erbauer und Reparierer, Gärtner, Laminatverleger, Baumfäller, kleine (Auto- )Mechaniker, mittlerweile sehr erfhahren Off- Road Fahrer, Jäger, Abreisser und Fire- Lighter sowie Fire- Fighter. Fange ich mal mit dem letzten Punkt an. Wie ihr wisst, haben wir ja vor ein paar Wochen mal einen Paddock in Brand gesetzt, damit es vor unkontrollierten Bush- Feuern geschützt ist, ungewollte Bäume absterben und neues, frisches Gras für die Schafe nachwachsen kann. Letzten Donnerstag hieß es dann zum zweiten Mal: Macht die Wassertanks voll. Da der Sohn dieses mal in der Schule war, bekam ich den Fire- Bug mit dem Diesel- Benzin- Gemisch und durfte den Rand in Brand setzen. Ich lief also los in die eine Richtung und der Farmer in die Andere. Wir beide hatten zur Sicherheit jeweils ein Begleitfahrzeug mit mindestens 800 L Wassern hinten drauf hinter uns. Was ich noch gerne zu den Eckdaten sagen möchte ist, dass es an dem Tag gute 35 Grad waren, das trockene Gras und die Büsche so schnell brennen, das man lieber einen flotten Laufschritt anwenden sollte: -P und dass der Paddock ca 1200 Hektar hat. Jeder der in Mathe zumindest in der Grundschule mal aufgepasst hat, kann sich ausrechnen, wie viele Km ich gehen durfte/ musste. Ich kann mich nicht mehr so genau an den Urlaub in Ägypten erinnern, aber ich bin mir sicher, dass das der heißeste Tag meines Lebens war. :-D... Die Arbeit ist zwar allgemein gesagt relativ anstrengend, aber die Tage gehen auch super schnell um :-). Der oben erwähnte Fire- Fighter- Job hielt sich zum Glück in Grenzen, da an beiden Tagen FAST alles perfekt verlief. Das einzig ärgerliche war wohl nur, dass der Farmer beim ersten Mal sein mit seinem Quad auf einem Baumstumpf aufgefahren ist und nicht mehr weiterkonnte und so das von hintenkommende Feuer sein Quad in Brand gesetzt hat. Ihm ist aber nichts passiert und das Quad besteht jetzt nur noch aus einem Rahmen :-)... Ich will aber nicht ausschließen, dass wir in naher Zukunft einen richtiges Bush- Fire löschen müssen, da 60 km süd- westlich und 30 km nördlich ein paar größere Flächen brennen und die Löschflugzeuge so langsam zum Einsatz kommen. 

Was hat das mit "Two fat Ladies" zu tun? Nichts! Dazu komme ich jetzt. 

An diesem Wochenende hat die Freundin von dem Bruder von der Farmerin ihren 30. Geburtstag gefeiert und wir sind zusammen mit ihr und dem kleinen George dahingefahren. Das erste was wir auf der Farm gesehen haben war ein Wohnmobil auf dem vorne ganz groß und in pinker Schrift geschrieben stand "Two fat Ladies". Der Abend begann also mit einem Lächeln :-)... Nachdem wir vor versammelter Gesellschaft am Lagerfeuer vorgstellt wurden und wir super herzlich aufgenommen wurden, haben wir uns in die Runde gesetzt und mit ein paar Leuten gesprochen, darunter auch zwei ältere, würde sie so auf Mitte 70 schätzen, Damen, die nachher noch für die Überraschung des Abends sorgen sollten. Aber zuersst gab es Abendessen und das war der Hammer. Es gab ein leckeres, ganzes Schwein, das vorher ein paar Stunden über dem Feuer seine Rungen gedreht hat (habe mich ein bisschen gefühlt wie bei Asterix und Obelix), zig Salate und der jeder war besser als der Andere, Chicken, Kartoffeln, Aufläufe usw... :-) Zurück in der Runde haben wir uns dann ein paar Reisetipps geben lassen und einfach den Abend, auch wenn es sehr kalt war, genossen. Die Menschen einfach als "great people" zu bezeichnen wird ihnen nicht gerecht. Sie sind so gastfreundlich, haben einen sehr einfach Humor, lachen viel und man fühlt sich willkommen und wohl. Ich bin mittlerweile zu dem Entschluss gekommen, dass derjenige, der das "real Australia", das Outback, und die Menschen, die dort Leben nicht gesehen hat, nicht mit denen gelebt/ gefeiert/ gesprochen hat, hat vielleicht schöne Landschaften gesehen und nette Menschen an der Küste getroffen, aber derjenige hat einfach nur die schöne Fassade gesehen, aber das, wofür Australien eigentlich wirklich steht, eben nicht. Erst vor kurzem hat mir jemand geschrieben: "Was willste denn da? Such dir doch lieber einen Kellnerjob in Sydney. Mega geil die Stadt!". Das einzige was ich dazu sage ist, dass Sydney mir sehr gut gefallen hat, aber das Outback und die Menschen hier sind einfach so besonders, dass ich mehr als froh bin, hier gelandet zu sein und hier 3 Monate Leben durfte, weil man sich hier einfach super entwickeln kann, man viel Zeit zum nachdenken hat und es ist auch mal schön zu wissen, wo der Burger herkommt, den man sonst bei Mc Donalds isst oder den ich als Kellner in Sydney serviert hätte ;-) Vielleicht passt hier der spruch "Man muss gegen den Strom schwimmen, um zur Quelle zu gelangen"... Mir gefällt er auf jeden Fall. 

Achjaa, ich hätte es fast vergessen. Die beiden älteren Damen, mit den wir gesprochen haben sind die Bewohner des Wohnmobils und nennen sich "Two fat Ladies". Was der ganzen Sache die Krone aufgesetzt hat war dann, dass die beiden ihr Haus und ihre Sachen verkauft haben und zu zweit in dem Wohnmobil leben und durch ganz Australien fahren. Auf die Frage: "Wie lange wollt ihr das machen?" antwortete sie nur "Forever". Wenn einer von euch also ein Wohnmobil sieht mit dieser Aufschrift, haltet an und sprecht mit den beiden. Es lohnt sich. Eine von ihnen sagte mir zum Abschied, über das ich  während der gesmaten Fahrt zurück nachdachte. Mein Fazit: Sie hatte recht. 

"Australia is ugly, but is a beautiful uglyness."

Apropos Krone aufsetzen. Ich bin hier auf der Farm ja schon glücklich und genieße es und wenn ich darüber nachdenke, dass es in gut drei Wochen weitergeht  und wir unglaubliche Sachen sehen und erleben werden, geht es mir gleich NOCH besser, aber wenn ich daran denke, dass mein Bruder auch noch für 2 1/2 Wochen dazustossen wird, fehlen mir so langsam die superlative.

Hoffen wir nur mal, dass Alles auch so klappt.... :-*   Ein kleines Känguruh gefangen :-P Bush- Fire Brown Snake Vorher Nachher Gaaaaaaanz viel Nichts :-D Mungallalas Wahrzeichen :-D

Schafe schären und Kayaking…

Sonntag, 30.09.2012

Es hat sich in den ersten 2 Wochen seit meinem letzten Eintrag nicht viel verändert; wir haben viel Rindvieh durchs Outback getrieben, ob auf ATVs oder Pferden, oder mal einen Zaun repariert oder generell Sachen erledigt, die man halt auf einer Farm mal machen  muss :-P. Dann ging es langsam mit den Vorbereitungen fürs Schafe schären los.  Wir haben also die Sheep- Yards auf Vordermann gebracht  und die ersten Schafe zu kleinen Herden zusammengetrieben. In der letzten Woche war hier dann richtig action. Nicht nur, dass jeden Tag beim Arbeiten so etwas wie Hektik und Druck herrschte auch im Haus war richtig was los, da die Schwester mit Mann, Tochter und italienischem Backpacker und auch die Cousine mit Mann zu Gast waren… Eine willkommene Abwechslung, wenn hier mal etwas mehr los ist…Man kommt eben immer noch aus einem der größten Ballungsgebiete  Europas. Und hier leben auf einer Fläche, die größer als Dortmund ist, 7 Menchen.

Ab Montag hieß es dann also eine Stunde eher aufstehen um dann 10 km auf dem Quad zu dem Sheep- Yard zu fahren. Dort ging ab 07.30 Ortszeit die Schärerei los :-D. Die Schearer John und Guy schafften am Tag jeweils so um die 150 Schafe, was (wie man auf dem Bild sieht) keine rückenfreundliche Arbeit ist. Dennoch schienen beide riesen Spaß an ihrer Arbeit zu haben und kennen wohl auch keine Rückenschmerzen oder Ähnliches, obwohl auch Schafe so einiges wiegen und nicht immer die Prozedur über sich ergehen lassen ohne sich mal zu wehren :-P. Nun ja. Ich stand die ganzen Tage am Tisch und habe die frisch geschorene Wollen bearbeitet. Heißt: Ich habe den Rand (die Wolle kam immer als ganzes Fleece) abgerissen und in einen  Bin geworfen (Bild). Das Ganze habe ich in den 5 Tagen ziemlich genau 1200 Mal gemacht, was bei 33 Grad Außentemperatur und wir waren in einer großen Blechhütte nicht ganz angenehm war. Trotzdem hätte ich nicht mit den Shaerern tauschen wollen:-). Da 1200 Schafe ganz schön viel Wolle haben und die „Bins“ nicht so riesig waren musste natürlich auch zwischendurch mal die Wolle gepresst werden. Am Ende hatten wir glaube ich 25 Ballen mit jeweils 150- 190 Kilo. Verkauft werden die  für 8 bis zu 16 Dollar pro Kilo. Das schönste an der Woche waren wohl die Lämmer. Zum einen wurden wir Zeugen von zwei Geburten und zum anderen hatten wir insgesamt ca 120 Lämmer, die immer mal wieder in einen anderen Yard getragen! werden mussten :-).

 An jedem Abend war pünktlich um 17 Uhr Feierabend und wir durften wieder entspannte 10 km zurückdüsen ;-)… „Zuhause“ angekommen ging es dann mit den anderen Kindern zum Damm, der ein paar hundert Meter entfernt ist,  Kayaking und Schwimmen. Abends haben wir  dann entweder im Garten ne Runde Rugby gespielt oder saßen am Lagerfeuer.

Diese Woche war auf jeden Fall mal was anderes, aber trotzdem bin ich froh, dass das mit dem Schafe schären vorbei ist, auch wenn die kleinen Lämmer sooooo süß waren, da es einfach zu eintönig und warm war :-D. Dieses Wochenende  hat nicht so gut angefangen. Der Samstag war komplett verregnet, was uns allerdiengs nicht davon abhielt trotzdem zum Damm zu fahren. Der Sonntag  aber sah schon wieder besser aus: Purer Sonnenschein, angenehme 28 Grad und eine kühle Briese. Und auch bei der Arbeit scheint sich wieder der Alltag eingestellt zu haben. Am Nachmittag hieß es: Steer mustering auf Pferden. Ich bin mal gespannt wie die nächsten Wochen aussehn.

Wünsche euch weiterhin alles Gute und viel Spaß, egal ob bei ner Ausbildung, Schule oder Studium ;-)… !!! 

 

Shearer John Bins mit Wolle :-D Eines der Lämmer Auf dem Weg nach Hause Presse Teil des Weges :-D Sheep- Yard Kayaking Henry der sprechende Kakadu Emu- Küken gefangen :-)

Liebste Grüße von Down Under ;-D...

Farmleben und Farmarbeit

Sonntag, 09.09.2012

Für euch wird es sich wohl ein bisschen langweilig anhören, aber glaubt es mir, es ist es nicht!!!... In den letzten drei Wochen haben wir fast immer das gleiche gemacht. Entweder sind wir Quads (oder einmal auf nem Pferd, wie echte cowboys) unterwegs gewesen und thaben das Rindvieh von einem Riesenfeld aufs Nächste getrieben oder wir reparierten Zäune in so abgelegenen Gebieten, dass wir erst mit einem 4WD- Auto eine halbe Stunde fahren mussten und dann noch einmal mit dem Quad durch Wälder, über Mini- Berge und dazugehörige Täler und manchmal ausgetrocknete Creeks fahren mussten. Das Schöne bei der Arbeit ist, dass wir gefühlt die ersten Menschen auf dem Planeten sind, die diese Strecke fahren. Wunderbare Natur, zwischendurch mal Reptilien und gaaaaanz viel Ruhe... Ein fast perfekter Arbeitsplatz. Ansonsten gibt es nicht viel zu erzählen, die Wochenenden verbringen wir entweder mit den Kindern im Garten oder wir fahren nach Mitchell oder Morven, weil da wieder eine für die hierlebenden Menschen Riesenveranstaltung ist, wie z.B. ein Kamelrennen, ein Pferderennen, bei der die ganze High- Society da ist (man kennt ja die Bilder vom Pferderennen in England) :-D oder eben Cattle- Drafting auf Pferden bei der nicht nur Hans und Franz anwesend sind, sondern eben auch mitmachen können. Aber auch die Veranstaltungen sind was besonderes. Jeder kennt jeden, alle sind super freundlich, haben viel Spaß und viel Bier und ich habe das Gefühl, dass jeder mittlerweile die "deutschen Backpacker" kennt und auch anspricht. Man fühlt sich in dieser Gemeinschaft auf jeden Fall direkt Wohl.

Das Schönste Erlebnis bis jetzt war am Freitag morgen, als wir wieder auf Quads unterwegs waren. Der Farmer machte mich auf ein paar Bäume aufmerksam und sagte fahr dahin und schnapp es dir. Gesagt getan. Und was hüpfte darum? Ein 25- 30cm kleines Baby- Känguruh ohne Mutter. Also nahm ich es mit und es klammerte sich an meinen Pulli fest, als würde es mich seit Jahren kennen :-D.... Leider musste ich es nach ein Minuten wieder laufen lassen und dass ohne Foto :-/ Ich hoffe ich finde nochmal eins :-D...

(Nur noch einmal, um es richtig zu sagen: Die Farm ist 140.000 Acres groß und nicht 2000 Hektar oder was auch immer ich gesagt habe ;-) )...

Natürlich gibt es auch "schlechte" Nachrichten: Gleich bei der ersten Fahrt mit dem Lader ist uns ein Reifen geplatzt :-P und kurze Zeit später bin ich dreimal im Schlamm damit steckengeblieben und der andere Mitarbeiter musste uns mit seinem Lader darausziehen. Und eine Woche später ist uns das gleiche zweimal im Sand passiert :-). ABER das wird uns nicht noch einmal passieren, denn wir wissen spätestens seit dem letzten mal, wie man solche "Hindernisse" bewältigt :-P...

Wir waren auf der Hinfahrt zum Glück noch einmal einen Tag in den Blue Mountains, dewegen ein paar Bilder dazu :-P.

 

Und auch hier noch einmal Herzlichen Glückwünsch an das Geburtstagskind, verbringt einen schönen Tag und liebe Grüße an alle Anwesenden ;-)

Das war es vorerst von hier. Ich hoffe ihr hattet einen guten Schulstart, Ausbildungsbeginn oder Start in den neuen Job und weiterhin alles Gute. ;-)...

Bis dahin ;-D...

 

 Ein witziger Emu :-D Weg zur Arbeit :-P Unsere Fahrzeuge :-DDie zweit giftigste Schlange der Welt :-O  EntspannenEin kleiner Teil der FarmBlack Goanna Unser Reifen auf der Hinfahrt :-) Bei der Arbeit Blue Mountains- National- ParkKatomba- FallPferderennen in Morven

This is a place where you can do whatever you want!

Dienstag, 21.08.2012

This is a place where you can do whatever you want! Mit diesen Worten wurden wir Sonntag vor einer Woche auf der Farm begrüßt. Zudem gab es leckeres australisches Bier und ein paar Trinkspiele am immer brennenden Lagefeuer. Was soll ich ich zu der letzten Woche sagen?... Hm, sie war verdammt gut. Maybe the weirdest week of mi life. Zwar liebte Craig, der Farmer, es uns Streiche zu spielen, aber das machte die Sache auch noch interessanter. Direkt am ersten Morgen sollte ich mit 3 anderen um viertel nach 4 morgens auf den Milchmann warten und die Kühe melken. Problem war nur, dass es diesen garnicht gibt. Also standen wir eine Stunde umsonst nachts in der Kälte und warteten vergeblich. Um 5 Uhr morgens machte ich mich also daran, dass Lagerfeuer am brennen zu halten und wartete tapfer bis 7 Uhr, bis die anderen aus ihren Hütten kamen. In den ersten Tage lernten wir sofort Quad und Motorbike fahren und es macht einfach unglaublichen Spaß. In den Mittagsstunden wurden uns dann immer wieder so Kleinigkeiten wie Knoten gezeigt oder einfach generelle Farmarbeit, bis es dunkel wurde und wir uns wieder am Lagerfeuer versammelten. Dazu muss ich sagen es war echt ne coole Gruppe und hat richtig Laune gemacht. Meine erste Stunde auf Elmo dem Pferd war am Mittwoch dann nicht so toll, aber dafür klappte es am Donnerstag um so besser :-)... Am Samstagmorgen verließen wir dann die Farm uns es ging zurück nach Sydney. Übrigens hat jeder aus der Gruppe einen Job und wir sind über ganz Ausralien verstreut. Nur mal so am Rande: "Irish" muss sogar mit dem Privatflugzeug abgeholt, da die Strecken im Outback und die Farm einfach so riesig sind. :-D... Wir sind jetzt auf einer Farm in der nähe (20 km) von Mungallala (45 Einwohner) was 600 km westlich von Brisbane ist. Die Farm ist gerade einmal 2000 Hektar klein und hat nur 20.000 Kühe, 2000 Schafe, 40 Hunde, 40 Pferde, Quads, Motorbikes usw. :-D. Der erste Arbeitstag war wie man ihn sich Wünscht. Morgens für 1-2 Std im cattle- yard vieh sortiert und mittags 5 std auf quads das vieh über die halbe Farm getrieben. Morgen sollen wir das auf Motorbikes machen und dann auf Pferden :-D... Ich sitze übrigens gerade im Garten in der Hängematte und habe sogar w-lan. Kurz: Ja, mir geht es ganz gut. Der Farmer und Anhang sind ganz cool, es gibt lecker Essen und unser Zimmer ist auch okay. Wenn ich ihn richtig verstanden habe, ziehen wir in den nächsten Tagen in ein anderes Haus um. Bin schon sehr gespannt auf die nächsten Tage hier mitten im Nirgendwo. Und das ist es wirklich. Habe jetzt keine Lust mehr Bilder hochzuladen. Denke mal, dass ich es die nächsten Tage machen werden.

Hoffe ihr habt alle die schönen Sommertage genossen. Wünsch allen Urlaubern noch einen schönen Urlaub, allen Schülern n guten Schulstart und dem Rest viel Spaß, bei was auch immer. See ya... :-*** 

Und zurück nach Sydney...

Donnerstag, 09.08.2012

Wie ihr wisste haben wir ja die Outback- Woche gebucht. Und da der Start am Sonntag um 10.30 Uhr von Sydney aus ist, durften/ mussten/ konnten wir noch einmal innerhalb von anderthalb Wochen die knapp 1000 km von Brisbane zurückfahren und das hat sich echt gelohnt. Außer der Zeit auf dem Pacific- Highway auf dem alle 5km Roadwork- Schilder die Geschwindigkeit auf 60- 80 km/h begrenzen, haben wir noch einmal richtig viel geshen.Nebenbei: Mal eine Woche ohne Strom- bzw Internetanschluss kann echt schöner sein als man denkt. Man ist einfach nicht "gezwungen" jeder Stunde mal kurz bei Fb oder anderen sozialen Netzwerken reinzsuchauen, um zu lesen was mein großer Bruder (viele Wissen welcher) z.B. gerade wieder macht. Schönen Urlaub auch noch mal hier auf diese Weise. Wir hatten, wie auch erwartet, immer wunderbaren Himmel und haben das am Strand und im Meer ausgenutzt. Allerdings haben wir auch die Umgebung erkundigt und ein paar wunderbare, ruhige Stellen gefunden bzw. im National- Park ein Baby- Känguruh rumhüpfen gesehen. Nach unserer Outbackwoche und dem hoffentlich daraus resultierenden Job, werden wir unsere Tour ab Brisbane fortsetzen und da NOCH schönere Strände und Regenwälder erforschen. Auch die Blue Montains waren die Reise wert und gaben uns den ersten kleinen Eindruck von unberührten Regenwäldern. Nach einem kurzen Abstecher zu den Olympischen Spielen von 2000, haben wir uns in Watson Bay niedergelassen, laden unsere Akkus auf, allerdings nur die der elektrischen Geräte, denn mein eigener Akku ist bis obenhin gefüllt und leert sich erst garnicht :-P. Am Sonntag geht es dann um 10.30 Uhr ins Outback, die Fahrt dauert ca. 5.30 Std und wir haben keine Ahnung wie es da wird. ABER: Es wird eine großartige Erfahrung, das steht fest. Wie es da mit W- Lan weiß ich nicht, deswwegen, muss ich mal gucken wie und wann ich mich hier wieder melden kann. 

Unsere Reiseroute war:

Brisbane- Cleveland/ Rabi Bay- Byron Bay- Coffs Harbour- Port Macquarie- Newcastle- Blue Mountains- Sydney Olympic Park- Bondi Beach- Watson Bay.

Wünsche allen einen schönen Urlaub (haben bzw machen wohl gerade viele) und eine schöne restliche Kirmeszeit. 

Bis Dann.  Baby- Känguruh mit Mama :D Wategos- Beach/ Byron Bay Sydney von Watson Bay aus Byron Bay- Kleiner Nebenstrand Port Macquarie Unser erster Koala.

Kontakt mit den Einheimischen gesucht und gefunden !!!

Montag, 30.07.2012

Die Fahrt von Newcastle nach Brisbane und einem Übernachtungsstopp in Byron Bay schien endlos zu sein, was wohl damit zusammenhing, dass auf den Highways maximal 110 km/h erlaubt ist und der Highway zudem durch sämtliche Städte an der Ostküste führt und somit teilweise zur 50iger oder gar 40iger- Zone wird. In Brisbane angekommen merkten wir schnell, dass man hier nicht ganz so gut im Auto schlafen kann und somit fuhren wir raus nach Manly/ Wynnum. Ein wie wir dachten wunderbarer Ort, da direkt am Meer Barbecue- Hütten mit jeweils eigenem Wasseranschluss standen. Also blieben wir da für 2 Tage und genossen, das Versprechen der Nummernschilder "Queensland- The sunshine state". Nur ins Wasser konnten wir nicht, da es keinen Strand gab und daher fehlte uns dann auch die Abkühlung bzw die Wäsche :-D... Also suchten wir einen neuen Ort und fanden den wirklich perfekten Ort für Backpacker wie uns. Googelt mal alle bitte "Rabi Bay". Hier gibt es die gleichen Barbecue- Hütten aber noch mit Stromanschluss, einen kleinen, feinen Sandstrand und Sanitäte Anlagen, wie sie besser nicht sein könnten. Wir haben Duschen, Toiletten und Waschbecken. Übrigens verfügt jede dieser kleinen Hütten über einen eigenen Elektro- Grill, den man einfach der Knopfdruck starten kann... Wahrscheinlich werden wir das später mal austesten und schön Grillen :-P. Bis zum 13.08. werden wir wieder zurück nach Sydney über Byron Bay traveln, da wir ab dann eine Outbackwoche mit Quadfahren, reiten, Schaafe schären und alles was zum Outback- Leben gehört machen werden und wir danach eine kleine Jobgarantie für einen Farm- Job haben! Achjaa zu der Überschrift, viele von euch sagten ja: Such den Kontakt zu Einheimischen und sprich mit den Englisch. Gesagt getan. Beim Abbiegen habe ich den Außenspiegel eines Taxis mitgenommen und kam so mit ihm ins Gespräch. Auch die Polizei war fix da und ich hatte gleich eine schöne Gesprächsrunde beisammen. :-D Die Angelegenheit war jedoch schnell geklärt und es ist alles wieder in Ordnung. Auf der Suche nach Koalas oder Känguruhs sind wir leider noch nicht fündig geworden und müssen wohl so lange warten, bis wir im Australia Zoo sind (Daniel kennt den sehr gut, nehme ich an) oder eben in der Outbackwoche. Ich hoffe es klappt jetzt mit den Bildern. Hab noch was vergessen: Das Wochende fängt bei den Aussies morgens um 6 Uhr beim Sonnenaufgang an. Ab dann wird Rennrad gefahren, gelaufen und die älteren Semester gehen Spazieren, es ist dann wirklich jeder auf den Beinen und tut was :-D Echt faszinierend und eine Lebensweise, die ich mir in 10- 15 Jahren auch durchausmal vorstellen könnte. :-P

Bis dann ;-)... Newcastle Beach  Sonnenuntergang am Wallis- Lake Breakfast in Byron Bay Unser Schlafplatz Sonnenuntergang in Cleveland am Rabi Bay Die beschriebenen Hütten (Diesmal besetzt von Aussies) Circular Quay abends und vom Schiff aus

Newcastle ist schöner als gedacht....

Mittwoch, 25.07.2012

Die letzten Tage in Sydney waren relativ ereignislos,  sodass es sich nicht lohnt weiter darüber zu sprechen, zudem es noch sehr verregnet war. Interessant wurde es dann erst wieder bei der Autoabholung bzw. danach, weil Linksverkehr und 4- Millionen- Metropole Sydney (mussten genau durch das Central Business Dirstrict) keine gute Mischung für Rechtsverkehrgewöhnte sind (Ein Video dazu kann auf Wunsch angeschaut werden :-D). Die Fahrt nach Newcastle verlief dann wieder angenehm ruhig ab. Nach ca. 2 Stunden Fahrt kamen wir dann hier an und waren etwas erstaunt, da hier ausschließlich komische Gestalten rumirrten, das McDonalds wohl das dreckigste ganz Australiens sein dürfte und auch Pizza Hut "komische Regeln" ab 9 Uhr hatte.  Gegen 22 Uhr fanden wir dann unseren ersten Platz, um unsere "Schlafwagen" auszuprobieren. Die Nacht war dann etwas unruhig und sehr kurz, aber trotzdem waren wir gut ausgeschlafen und guten Mutes.  ´Das Highlight folgte dann nach einem Großeinkauf und einem kurzen Besuch bei der RTA. Denn das Wetter hier ist SUPER :-D... Als Nachtisch zum Frühstück, welches wir mit  Blick auf den Pazifik, der schöne hohe Wellen an den Sandstrand spuckte genossen, gab es ein Wellenbad. Das konnten wir uns eifnach nicht verkneifen (vlt erkennt man auf den Bildern annähernd warum-- BIlder kommen nachträglich, kann hier leider gerade keine hochladen. Wenn es klappt kommen aber viele :-p). Jetzt fahren wir noch kurz ein paar Kissen und Decken kaufen, um aus unseren "Schlafwagen" einen "Traumhaft gemütlichen Schlafwagen" zu machen und dann geht es los Richtung Byron Bay... DEM Surferparadies zwischen Sydney und Brisbane. Übrigens muss ich noch sagen, dass nur die Menschen, die hier im McDonalds oder Pizza Hut rumkugeln (manchmal denke ich, wir wären in Amerika) für Verwunderung sorgten. Denn diejenigen, die am Strand waren, sind äußerst cool und locker drauf, ähnlich wie in Sydney. Den Dialog mit einer Frau will ich jetzt nicht noch hier aufschreiben :-P Kurz: Sie freute sich sehr mit deutschen zu sprechen, wünscht uns viel Spaß und sagte, dass wir mehr von Australien sehen werden, als sie je gesehen hat. Mit den Worten verabschiede ich mich nun auch. Bis die Tage. Dann live (mehr oder weniger :-D ) aus Byron Bay. Also wieder einschalten ;-)... 

Aussie Autokauf

Freitag, 20.07.2012

Eigentlich wollte ich ja nicht so oft von hier berichten, aber besondere Erlebnisse müssen einfach erzählt werden. Unser Wunsch war es ja ein bisschen zu arbeiten, ein Auto zu kaufen, um dann gemütlich die Ostküste hochzufahren. Leider gibt es in Sydney aber nur Jobs für "Backpacker with experience"... Also ist Farmarbeit angesagt. Unsere Möglichkeit wäre Erdbeerpflücken in der nähe von Brisbane, wofür wir allerdings ein Auto bräuchten. Ist also kompatibel mit unserem Wunsch, ein Auto zu kaufen und Richtung Norden zu cruisen ;-)... Um 12 ging es dann los bis zur anderen Straßenseite zu travelwheels. Im Angebot 2 Holden Commodore mit 220.000 bzw. 170.000km und einem schönen V6 oder einer alter Ford Kombi, der aber schnell uninteressant wurde. Letztendlich entschieden wir uns für den neueren Holden Commodore mit gerade einmal 170.000km, was für Aussie Verhältnisse sehr wenig zu sein scheint, da alle anderen Wagen mindestens die 2 vorne stehen haben. Fehlt nur noch eins: Die Anzahlung. Also Kreditkarte raus und bezahlen. Nur leider ging das nicht so einfach, weil die liebe Mama mir die falschen PIN- Nummern aufgeschrieben hatte. Was das bedeutet weiß wahrscheinlich jeder: Meine Karte wurde gesperrt. Und da Bents Karte auch nicht funktionierte, weil im Aussie- Land wohl andere Reglen gelten, als bei uns, rückte der schöne, grüne Holden Commodore in weite Ferne. Denn erst ab 19:00 Uhr deutscher Ortzszeit sind unsere beiden Karten endlich voll einsetzbar. Schön zu wissen, dass man erst Geld hin- und herschieben muss, um es gebrauchen zu können. Nach langer Bedenkzeit entschieden wir uns dann, dass das Geld für die Anzahlung zusammenzukratzen. Der heutige Abend wird dementsprechend dürftiger ablaufen. Können uns leider keine Champagnerflaschen in den teuren Clubs leisten, wie in den letzten beiden Tagen :-D...Achjaa und der Job??? Die gute Frau hatte uns falsch verstanden und nur eine Nummer besorgt mit der wir nichts anfangen können... Aber netterweise hat sie gerade noch eine Mail verschickt mit unseren Nummern und der Bitte "Give them a call"... Vielleicht bekommen wir ja noch unsere Traumjob auf der Strawberryfarm...Anyway: Am Montag oder spätestens Dienstag, je nachdem, wann der Wagen abholbereit ist geht es Richtung Norden. Das heißt hier (anders als bei euch ;-D): Richtung Sonne, Great Barrier Reef und einer Menge neuer Erlebnisse. Am Montag bzw Dienstag kommen dann die Bilder von unserem Wagen und von den letzten Tagen, wie Darling Harbour oder der Hafenrundfahrt. Bis dahin :-***...

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